Chronik

1965

Im März 1965 ist das Maß voll...

Die jungen Wilden der Filmgruppe des „Foto – Film- Clubs Bayer Leverkusen“ wollen es wissen. Fünfzehn Abtrünnige treffen sich am 4. März 1965, nicht gerade bei Nacht und Nebel, zur Gründungsversammlung des AFK „Amateur – Film- Kreis Leverkusen e.V.“. Sie wollen alte Pfade verlassen und – natürlich – Alles besser machen. Zu den Initiatoren gehören Dr. Hans Berghaus, Dr. Horst Burdt, Bruno Frommer, Dr. Günther Koepke, Hans Steingass und Mirjam Ullrich. An diesem Tag beschließt die Gemeinschaft auch die erste Satzung.

Die Gründungsmitglieder bestimmen Dr. Günther Koepke zum Vorstandsvorsitzenden.

Am 4. Juni 1965 nimmt das Amtsgericht Leverkusen den Verein in das Vereinsregister auf.

Erstes Domizil des neuen Vereins ist die Gaststätte „Lindenhof“ in Leverkusen-Manfort, wo ein eigener Raum zu Verfügung steht. Die Miete der Räumlichkeit wird durch extensive Nutzung der Speisekarte erbracht. Von nun an treffen sich die Mitglieder regelmäßig dort.

An gemeinsamen Unternehmungen etablieren sich bald jährlich stattfindende Fahrradtouren und Grillwurst-Essen.

 

Der Verein erlebt im Laufe der Zeit Höhe- und Tiefpunkte. Diese Jahre sind für den Amateurfilm geprägt durch eine rasante Änderung der Technik bei Aufnahme und Nachbearbeitung.

Im Club ist im Laufe der Zeit quasi die gesamte Format-Palette des Schmalfilms vertreten (8mm, 16mm, Super 8, …), die Kamera- und Projektorentypen sind vielfältig (Bolex 8mm, Bolex H16, Bauer XL, …). 8mm-Filme werden teilweise selbst entwickelt.

Das Spannungsfeld zwischen Anspruch und den tatsächlichen technischen Möglichkeiten wird als Herausforderung empfunden und inspiriert zu Improvisationen bis hin zu neuen praxistauglichen Erfindungen.

Beispielsweise entwickelt Dr. Burdt eine Lösung, um bei Super 8-Schmalfilmen eine Überblendung zu realisieren. Im Dunkeln wird dazu der empfindliche Film aus der Kamera entfernt, in einer speziell konstruierten Kiste um eine bestimmte Länge schonend zurückgespult und dann wieder in die Kamera gelegt. Beim Weiterfilmen entsteht dann durch Doppelbelichtung eine Überblendung. Auch die Nachbearbeitung erleichtert er sich mit teilweise automatisierten Techniken und setzt professionelle Schnittsysteme ein (6 Teller Super 8 Schneidetisch).

Zeitweise finden Drei-Minuten-Filme in Super 8 großen Anklang. Die Länge ergibt sich aus der Aufnahmelänge einer Standardkassette. Das Thema kann frei gewählt werden.

Der Club nimmt regelmäßig mit eigenen Filmen an den BDFA-Wettbewerben teil. Den BDFA-Regeln entsprechend findet vor der Weitermeldung eine clubinterne Auswahl statt.

Erschwerend für Vorführungen allgemein ist zu dieser Zeit, dass fast jeder sein eigenes Vorführgerät mitbringen muss, da die verschiedenen Formate inkompatibel sind. Auch auf den BDFA-Wettbewerben ist das so. Erst die Erfindung des ETS-Systems (Einheits-Tonsystem) durch Herrn Günther Grothe vom BDFA in den 60er Jahren reduziert die benötigte Anzahl der Projektoren. Film und Ton auf separaten Geräten können mit dem Verfahren auch besser synchronisiert werden.

1970

Am 7. März 1970 richtet der AFK erstmals den Regionalwettbewerb für Schmalfilmer im Forum Leverkusen aus. Der Club zeigt aus zeitlichen Gründen keine eigenen Filme, es sind aber insgesamt 45 filmische Werke in den Formaten Super 8-, 8- und 16mm zu sehen.

1972

Der erste Film geht 1972 zur DAFF – „Der Herbst“ von Christa und Dieter Stolze.

Nach erfolgreichen Jahren mit Erfolgen, die Autoren bis zur DAFF bringen und Wettbewerbsausrichtungen, kommt auch für unseren Kreis mit der Krise des so genannten Chemiefilms für den AFK eine schwere Zeit. Nur vorübergehend kann das Super 8-Format (1965 marktreif) wieder neue Mitglieder und Filmenthusiasten begeistern. Das Interesse lässt nach, und die Clubabende sind immer geringer besucht.

Die Videotechnik der 80er Jahre revolutioniert den Amateurfilm und die Entscheidung für das Videofilmen bringt die Wende für den Club.

1988

Im Frühjahr 1988 richtet der Club, zusammen mit dem Schmalfilm- und Video-Club Opladen, die Landesfilmschau Nordrhein-Westfalen im Forum Leverkusen aus.

1989

Der Verein gibt sich im September 1989 den neuen treffenderen Namen „Film- und VideoKreis Leverkusen e.V.“ und richtet im gleichen Jahr die „Landesfilmschau NRW“ im Forum Leverkusen aus.

Die Mitgliederzahl im Filmkreis wächst nun stetig und rekrutiert sich aus der wachsenden Zahl von Camcorder-Besitzern. Dieser Einstieg in die neue Welt mit der kurzen Halbwertszeit von Systemen und Geräten verlangt den Filmern nicht nur manche DM (HI8 Sony-Gerät für 8000DM), sondern auch einige Nerven ab.

1992

Im Jahr 1992 nimmt, nach einer internen Clubauswahl, ein Filmbeitrag von Herrn Ulbrich am regionalen Wettbewerb in Wipperfürth teil. Über Erfolg oder Misserfolg ist derzeit nichts bekannt.

Ein clubinterner Minutenfilm-Wettbewerb findet großes Interesse, bei der spannungsgeladenen Bewertung der Clips schneidet Herr Ulbrich am besten ab.

Hervorzuhebendes gesellschaftliches Ereignis ist wiederum die traditionelle gemeinsame Fahrradtour, die diesmal auch filmisch dokumentiert wird.

Das Interesse des Clubs für die nähere Umgebung dokumentiert sich auch in einem Treffen mit dem Bergisch Gladbacher Club, das man auf beiden Seiten als sehr informativ, angenehm und gelungen empfindet.

1993

Satzungsgemäß wählen die Vereinsmitglieder auf der Jahreshauptversammlung 1993 den Vorstand neu. Alter und neuer Vorsitzender ist Dr. Günther Koepke. Ihm stehen der Kassenwart Rainer Adolphs und der Gerätewart Erich Weber zur Seite. Die Gewählten nehmen ihre Wahl an.

Der Club meldet den Film "Eiskalt - aber süß" von Freddy Arenz zum regionalen BDFA-Wettbewerb. Sowohl im Club als auch beim Wettbewerbs-Publikum findet er sehr großen Anklang.

Herr Ulbrich referiert an einem Abend zum Thema "Titel".

1994

1994 werden zwei Filme zum regionalen Wettbewerb gemeldet. Ein Film darf aus formalen Gründen (Autor kein BDFA-Mitglied) jedoch nicht teilnehmen. Den zweiten Film bewertet das Publikum positiv, die Wettbewerbs-Jury negativ.

Die Kassenlage erlaubt es dem Verein, einen S-VHS-Videorecorder zu kaufen, um die noch zahlreich vorhandenen VHS-Kassetten abspielen zu können.

1995

Turnusgemäß wird 1995 der Vorstand für die beiden nächsten Geschäftsjahre gewählt. Die Wahlen erbringen die erwarteten Ergebnisse, der neue Vorstand ist der alte (Vorsitzender Dr. G. Koepke, Kassenwart R. Adolphs, Gerätewart E. Weber).

Die traditionelle Fahrradtour geht diesmal in die Ohligser Heide bei Hilden.

1996

Im Jahr 1996 bestimmen Autorenabende und Vorträge die Clubtreffen. Beispielsweise zeigt Frau Dorweiler in der Villa Römer den Film „Denkmal-Einweihung in Flittard“. Vorträge zu Storyboard und Filmschnitt als Vorbereitung zu einem Projekt „Filmen mit Kindern“ werden angeboten.

So macht das Filmprojekt „Krippenfilm“ auch bald die ersten konkreten Planungschritte. Ein Produktionstag mit Kindern als Schauspieler ist eine der erst Vorbereitung (Titel: „Einen Kaffee bitte ...“).

Der Videoclubs Pulheim besucht uns, es ist ein angenehmer gemeinsamer Abend mit interessanten Filmen und informativem Erfahrungsaustausch.

Anstelle des traditionellen Fahrradausflugs wandert der Club diesmal. Körperliche Stärkung erfahren die Teilnehmer dabei durch ein Grill-Essen.

1997

Die Jugendarbeit zeigt 1997 einen beachtenswerten Erfolg. Melina Jack erhält für ihren Film „Odenthaler Hexenküche“ einen Preis des „Videowettbewerbs Leverkusen“.

Die Video-Digital-Technik und praktische Erfahrungen bei der Nachbearbeitung mit CASABLANCA sind Themen mehrerer Vorträge („digitale Video-Verarbeitung“, „digitaler GSE-Video-Computer“, Film „Talheimer Tal“ mit CASABLANCA geschnitten, Film „Ballooning“ ebenfalls mit CASABLANCA). Herr Ulbrich demonstriert die Vertonung eines Videofilms mit einfachen Mitteln.

Frau Dorweiler organisiert eine Führung im WDR, die interessante Einblicke in die Profi-Welt vermittelt.

Gesellschaftliche Ereignisse sind wieder Teil des Clubprogramms. Erwin Brauer organisiert eine wunderschöne Fahrradtour nach Benrath. Die Fahrt wird auch diesmal durch einen Film dokumentiert. Eine Planwagenfahrt führt durch das Oberbergische Land und beinhaltet den Besuch einer Tropfstein-Höhle.
Das Jahr 1997 klingt mit dem traditionellen Weihnachtsessen aus.

1998

Die Kinder von Frau Jack nehmen 1998 an einem Wettbewerb der Stadt Leverkusen teil. Ihr Film unter dem vorgegebenen Thema „Tatort Leverkusen“ erhält eine Auszeichnung.

Ein Filmerteam beendet die Produktion „Hoffmanns Erzählungen“ nach zeitraubenden technischen Umstellungen erfolgreich und führt den Film Gästen vor.

Die Digital-Technik hat sich im FVK weitgehend etabliert. Ein Drittel der Mitglieder verwendet inzwischen digitale Schnittsysteme, vorwiegend „CASABLANCA“. Herr Joedicke referiert über seine Erfahrungen mit diesem Schnittsystem.

Im März ist der Pulheimer Filmclub zu Besuch.

Nach erfolgreicher „Marktforschung“ durch Herrn Brauer kann der Beschluss der letzten Jahreshauptversammlung zur Gerätebeschaffung zum Kauf eines Monitors umgesetzt werden. Durch Umbau eines gebrauchten Geräteschrankes durch Herrn Höller vergrößert sich der Gerätebestand zusätzlich um einen funktionstauglichen „Videoschrank“.

Die obligatorische Fahrradtour, durch Erwin Brauer organisiert, geht diesmal „Rund um Köln“ abseits der Verkehrwege bei optimalem Wetter. Teilnehmer halten die Fahrt in einem Film fest.
Der anlässlich eines Ferienstammtisch-Abends organisierte Grillabend ist durch die Witterung etwas beeinträchtigt, die gute Stimmung der Teilnehmer ist davon aber nicht betroffen.
Das traditionelle Weihnachtsessen erfreut sich auch diesmal reger Teilnahme, als „Ehrengast“ ist Frau Berghaus anwesend.

1999

Am 24. März 1999 übernimmt Erwin Brauer die Leitung des Clubs von Dr. Günther Koepke.

Dr. Günther Koepke leitete den Club von der Gründung 1965 an. Er setzte sich nicht nur im Club für die Sache des Amateurfilms ein, sondern auch im Dachverband BDFA, in dem er mit Josef Walterscheidt als zweiter Vorsitzender zwanzig Jahre zusammenarbeitete. Er hat in seinen aktiven Zeiten viele Seminare durchgeführt, eine Tätigkeit, von der auch seine Clubkollegen profitierten, und in vielen Jurys war sein Urteil gern gefragt.

2000

Auf einem VHS-Filmtag im Forum Leverkusen zeigen im Jahr 2000 Clubautoren ihre Filme („Wasser für Kölle“ von Frau Dorweiler; „Musika“ von Frau Jack, „Winterdampf bei der Rhätischen Bahn“ von Herr Ulbrich, „Ballooning“ von Herr Brauer).

Eine Vielzahl von Seminaren und Vorträgen bereichern das Clubleben. Dr. Koepke bietet ein externes Seminar zum Filmaufbau in Niedersachsen an. In einem Tages-Seminar, gehalten von Herr Arlt, erfahren die  FVK-Mitglieder wissenswertes über die neue Apple-Welt (iMac DV 400 bzw. iMac 350 Indigo). Mehrere Vorträge verteilen sich clubintern über das Jahr. Herr Troche (Dozent der VHS-Leverkusen) gibt Tipps und Anleitungen für das richtige sprechen von Kommentaren zum Film. Günter Metz und Gerhard Joedicke zeigen, wie man S8 auf Video überspielt. Herr Arlt referiert über das schneiden und vertonen von Videos mit einem iMac.

Die Autoren Renate Dorweiler, Gerhard Joedicke, und Dr. Günther Koepke präsentieren auf einem Oldtimer-Abend ausgewählte Filme (Themen: Ferienstammtisch mit Tischgrill und Enkelkinder).

Im Zuge einer Neuorientierung wird Ende 2000 eine geänderte Vereinssatzung nach dem Votum einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Kraft gesetzt.

Gesellschaftliche Ereignisse sind eine Fahrradtour und eine Wanderung. Per Rad geht es diesmal zum Kloster Knechtsteden bei Dormagen. Ein entsprechender Film dokumentiert die Ereignisse. Unter fachkundiger Führung erfahren Clubmitglieder auf einer Wanderung in Nettersheim interessantes über die römischen Tempel und Götter der Eifel.

Das Jahr endet mit dem traditionellen Nikolausessen im „Haus Heckenberg“ in Leverkusen.

2001

2001 ist das größte von mehreren Clubmitgliedern getragene Projekt die Verfilmung anlässlich des Jubiläums des Caritas-Verbandes. Die Beteiligten haben sich damit aufreibende Arbeit auferlegt, aber die schönen Erlebnisse überwiegen dann doch letztlich. Am Tag des Jubiläums läuft der Film zum ersten Mal über die Leinwand. Bei den vielen späteren Aufführungen lobt die Öffentlichkeit den Film stets. Eine Spende für die Clubkasse ist der finanzielle Lohn.

Das Kommunale Kino Leverkusen zeigt Filme von Autoren unseres Clubs. „Mariachis in Veracruz“ von Ortrun Etz-Jack, „URI“ von Ludwig van Koeverden, „Mammuth Hot Springs“ von Gerhard Joedicke, „Nicht immer nur ein Spaziergang“ von Lothar Ulbrich, „Richesa“ von Renate Dorweiler und „3000 Meter Strom“ von Toni Höller.

Erwin Brauer präsentiert auf einem Autorenabend einen Querschnitt durch sein 20-jähriges Schaffen als Filmer. In den älteren, qualitätsmäßig beeindruckend schlechten Filmen erkennen sich aber trotzdem einige der Zuschauer selbst wieder. Es ist die technische Entwicklung von S8 über V8 und Hi8 bis heute zu erleben. Lothar Ulbrich bietet auf einem zweiten Autorenabend eine gekonnte Darstellung seiner Filme.

Auch gibt es wieder hilfreiche Informationen zur Filmerstellung. Erwin Brauer gestaltet einen Workshop zum Thema „Kommentar im Film“, Günter Bölts führt den Filmschnitt mit Cannopus Easy DV auf einem Laptop vor und Erwin Brauer zeigt einen Filmschnitt nach Ton mit Casablanca.

Familie Adams veranstaltet einen Adventsabend mit dem Film „Balkanexpress“. Es ist ein stimmungsvoller Abend mit netten Gesprächen.

Auch im Jahre 2001 bieten gesellschaftliche Aktivitäten eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Dr. Koepke lädt zu einem Ferien-Stammtisch. Grillexperte Otto Zahn stellt sein Können unter Beweis und das Salatbuffet mundet den Teilnehmern ebenfalls hervorragend. Die Fahrradtour geht bei schönem Wetter und bester Laune in die Ohligser Heide. Wolfgang Juch erstellt den dokumentierenden Film dazu. Das Jahr endet mit dem Weihnachtsessen in der Wirtschaft „vom Berge“ in Leichlingen.

2002

Wie schon im Vorjahr wird 2002 eine Gemeinschaftsproduktion erfolgreich durchgeführt. Unser Filmclub erstellt ehrenamtlich für einen Ortsverein des Roten Kreuzes einen Beitrag zum 100-jährigen Jubiläum. Der 20-minütige Videofilm stellt Geschichte und Tätigkeiten des Ortsvereins dar und wird erstmals bei der Jubiläumsveranstaltung öffentlich gezeigt.

Auch einige andere Filme von uns sind öffentlich im Forum in Leverkusen zu sehen, Jochen Arlt (VHS Leverkusen) stellt sie dort vor. Clubintern führt Toni Höller auf einem gut besuchten Autorenabend vorwiegend Reisefilme vor.

Otto Zahn führt den Camcorder Panasonic NV DS 38 mit analogem und digitalem Eingang vor.

Der Workshop von Dr. Koepke zur Filmmontage ist ein wichtiger Beitrag, um  unterschiedliche Schnittmöglichkeiten kennen zu lernen.

Zwei gemeinsame Unternehmungen sind dieses Jahr zu nennen. Die traditionelle Fahrradtour geht an die Ahr. Die Herren Juch, Zahn und Ulbrich dokumentieren diese in einem Film. Im Landgasthof „Fette Henne“ in Schlebusch treffen sich die Clubmitglieder am Jahresende zum Weihnachtsessen. Zur Überraschung aller Teilnehmer, erscheint der BDFA Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit, in seiner Eigenschaft als Leiter der Region Köln, Herr Uli T. Radermacher. Im Gepäck hat er die silberne Ehrennadel des BDFA für eine 25-jährige Mitgliedschaft für Rainer Adolphs und als weitere Überraschung und zum Erstaunen des Betroffenen verleit er die silberne Ehrennadel des BDFA-Filmverbandes NRW an Herrn Dr. Günther Koepke. Als der „Weihnachtsmann“ Ortrun dann noch einen Video-Projektor als Weihnachtsgeschenk (das der Club sich selbst gemacht hat) auspackt, ist der Überraschungsabend gelungen.

2003

Als Gemeinschaftsprojekt entsteht 2003 ein Film über die Arbeit der Caritas Leverkusen mit betroffenen Wohnungslosen. Die Teilnehmer berichten über ergreifende Erlebnisse beim Filmen. Die Uraufführung findet am Tag der offenen Tür statt.

Ein Autorenteam (Christa und Gunnar Adams, Ortrun Etz-Jack und Hans Fiolka) dreht einen Film im Sinneswald in Leichlingen über ein Live- Konzert von und mit Markus Stockhausen. Gunnar Adams schneidet den Film mit einer aufwändigen Abstimmung von Bild und Ton.

Zwei Abende mit jeweils einem Workshop liefern interessante und hilfreiche Informationen. Das Animationsprogramm CINEMA 4D steht im Mittelpunkt der Ausführungen von Herrn Mantay in Bergisch Gladbach. Gunnar Adams erläutert in einem aufwändig vorbereiteten und kurzweilig strukturierten Kurs die Arbeit mit dem Schnittprogramm Premiere Pro.

An Autorenabenden sowie an normalen Clubabenden sind wieder zahlreiche Filmen zu sehen. Wolfgang Juch führt durch seinen Autorenabend mit vierzehn Filmen. Die Sammlung von Experimenten, nostalgischen Werken und humorvollen Filmen bietet zu später Stunde Abwechslung und Unterhaltung zugleich. Jutta Steffen zeigt auf ihrem Autorenabend eine Wanderung auf der Halbinsel Sinai (sie hat den Ausflug knapp überlebt). Es sind beeindruckende Bilder, die die Strapazen und schönen Momente in einem informativen Film zusammenfassen.

Renate Dorweiler zeigt Filme zum Tag der offenen Tür des Museums in Köln. Die Museumsleitung sendet ein schriftliches Dankeschön.

Gunnar Adams meldet unsere Homepage an und erklärt sich bereit, sie in Zukunft zu pflegen.

Der Club stattet dem Gladbacher-Filmclub in der Nachbarschaft einen Besuch ab. Das mitgebrachte Filmprogramm stößt auf positive Resonanz.

Das Heim von Familie Adams ist der Ort für das diesjährige Sommerfest. An einem wunderschönen Sommerabend herrscht für mehrere Stunden eine tolle Stimmung. Das reichhaltige und leckere Essen (Fleisch reichlich, Grill, Süßspeisen, Salatbuffet usw.) trägt wesentlich zur angenehmen Atmosphäre bei.
Der Club wandert einen Tag lang auf dem Rotweinwanderweg. Wolfgang Juch ist Wanderführer und kennt Orte für sehr schöne Weinproben.
Renate Dorweiler vermittelt eine unvergessene Wanderung mit Stadtbesichtigung von Beilstein an der Mosel. Der Besuch bei Keltengräbern ist inbegriffen.
Das Clubleben des Jahres 2003 schließt mit dem Weihnachtsessen im Restaurant „Cramer Stuben„ in Blecher/Holz. Es ist ein gut besuchter gelungener Abend mit gutem Essen bei guter Stimmung.

2004

Im Jahr 2004 sind die Filme des FVK-Leverkusen sehr erfolgreich. Bei der "Siegburger Videonale", dem Landes-Filmfestival NRW werden an zwei Tagen 45 Filme im Stadtmuseum Siegburg öffentlich vorgeführt. Alle drei eingereichten Filme des FVK bekommen eine Auszeichnung. Der Film „In der Bäckerei von Jennifer und Ben“ von Wolfgang Juch erhält zusätzlich eine Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Familienfilm und wird dort mit einer Silber-Medaille belohnt.

Ortrun Etz-Jack, Renate Dorweiler und Gunnar Adams verfilmen die Entstehung eines steinernen Denkmals in Leichlingen durch ein französisches Künstlerteam. Der resultierende Film trägt den Titel „L`amitié - Entstehung eines Denkmals“. Die ersten Aufführungen finden etwa zeitgleich in Leichlingen und in Frankreich statt.

Der Workshop von Ludwig van Koeverden beschäftigt sich mit Casablanca Kron. Bestens vorgetragen und aufwändig vorbereitet vermittelt der Vortrag an vielen Anschauungsbeispielen die Handhabung des Schnittsystems.
Erwin Brauer’s Workshop hat die Arbeit mit der Schnittsoftware Pinnacle Studio 9 zum Thema. Insbesondere weist er dabei auf Änderungen zu Studio 8 von Pinnacle hin.

Wolfgang Juch zeigt unter anderem auf seinem Autorenabend Filme über Rothenburg, die Stadt Rom und einen Piratenfilm. 28 Zuhörer sind zugegen.
Auf einem Themenabend erfährt man historisches über Atzlenbach und 10 Jahre Sinneswald (Autoren: Christa und Gunnar Adams, Ortrun Etz-Jack und Renate Dorweiler).

Eine Abordnung des Nachbarvereins „Club Kölner Filmer e.V.“ besucht uns mit zahlreichen neuen Filmen im Gepäck. Erwartungsgemäß sind die Filme sehr interessant und bieten genügend Stoff für einen regen Gedankenaustausch in einer munteren Besprechungsatmosphäre. Erfreulich ist die zahlenmäßige Größe des erschienenen Publikums auf beiden Seiten.

An dem externen Kurs von Herr Arlt (Grundlagen zu Schnitttechniken und Filmaufbau) an der VHS-Leverkusen nimmt der FVK mit fünf Personen teil.

Das Programm gesellschaftlicher Ereignisse ist dieses Jahr umfangreich.
Der Sommerausflug geht zur Stadtbesichtigung nach Bendorf. Renate Dorweiler vermittelt die Besichtigungstour (Schloss, Mühle, Kirche, Schlossmuseum, Gießerei und Schmetterlingsgarten). Reza Forghani und Andreas Päffgen dokumentieren den Ausflug filmisch.
Zum Sommertreff finden sich Clubmitglieder und Angehörige im Biergarten bei Mops an der Eissporthalle ein. Ein gemütlicher Sommerabend in Biergartenatmosphäre bietet den Rahmen für ausgiebige Gespräche. Leider ist eine geringe Beteiligung zu verzeichnen.
Die Fahrradtour führt den Club über eine unwegsame Strecke zum „Sinneswald“ ins Murbachtal. Dort erhalten die Radler eine Einführung durch Frau Braun und Herr Brudes in das Konzept der Ausstellung auf dem Gelände. Es schließt sich eine angenehme Einkehr in der Wieczer Mühle an.
Das Weihnachtsessen am Jahresende wird im Restaurant „Landhotel Lohmann“ in Langenfeld eingenommen. Die Vereinsmitglieder und deren Angehörige erscheinen zahlreich und werden mit einem guten geschmackvollen Essen verwöhnt.

2005

Die Aktivität eines Filmclubs drückt sich natürlich insbesondere in seinen Filmen aus und auch da kann der Kreis mit Stolz auf Erfolge seiner Mitglieder hinweisen. Zum Landeswettbewerb 2005 in Bergisch-Gladbach reicht der Club acht Filme ein (Gunnar Adams, Karl Frohn, Gerhard Joedicke, Wolfgang Juch, Jutta Steffen, Ludwig van Koeverden). Nach bemerkenswerten Erfolgen bei den letzten Landesfilmschauen kann der FVK nun auch eine Bronzemedaille bei einem Bundeswettbewerb in Freiberg am Neckar feiern. Der Film „Sinneswald Impressionen - Bilder einer ungewöhnlichen Ausstellung“ (Kamera: Christa Adams und Renate Dorweiler) begeistert die Kulturszene um den „Sinneswald“ in Leichlingen und natürlich die Clubkameraden des Film- und Videokreises in und um Leverkusen. Der Erfolg des Sinneswald-Filmes beruht insbesondere auf der exakten Abstimmung der Bilder zur Musik. Gunnar Adams hat mit seinem ausgebildeten Musikverständnis und präziser Video-Schnittechnik einen mitreißenden Film geschaffen, der die ausdrucksstarken Bilder seiner Kamerafrauen hervorragend in Szene setzt und zugleich neugierig macht auf die „Ungewöhnliche Ausstellung“ in Leichlingen.

Die Videogemeinschaft feiert im gleichen Jahr mit 28 Mitgliedern ihren 40. Gründungstag. Gründungsmitglieder und Personen des Anfangs sind anwesend: Dieter Stolze, Christa Stolze, Bruno Frommer, Hildegard Tiemann, Hans Steingass, Mirjam Ulrich, Günther Koepke. Ein Besuch der Landesgartenschau steht auf dem Programm, gefolgt von einer Feier im Saal von ST. Thomas Morus in Schlebusch. Der BDFA-Landesvorsitzende Waldemar Prechtel ehrt den Club in seiner Ansprache. Den dokumentierenden Jubiläumsfilm erstellen Andreas Päffgen und Wolfgang Roth.

Ein Kreis von Filmern ist stolz, die Dynamik der ersten Stunde bewahrt zu haben. Und es sind nicht nur die üblicherweise zu erwähnenden Rentner, die den Mitgliederbestand ausmachen. Es ist eine gesunde Mischung aus Alt und Jung, die den Schwung, die Diskussionsfreudigkeit und nicht zuletzt die Filmaktivität aufrechterhalten. Besonders bemerkenswert ist, dass fünf weibliche Mitglieder in der Gemeinschaft sind, und zwar nicht etwa Ehefrauen der Mitglieder, die mehr ehrenhalber mitmachen, sondern aktive Filmerinnen mit eigenem Profil.

Zum Autorenabend  mit Wolfgang Juch sind auch diesmal ganz besonders herzlich Angehörige und Freunde eingeladen. Wolfgang Juch hat wieder mit sehr viel Einsatz einen Autorenabend vorbereitet, der einige Überraschungen enthält. Mit rund 90 Minuten Film unterhält er die Anwesenden. Als Autor des Abends ist er bereit, sich mit Meinungen zu seinen Filmen auseinander zu setzen.

Auf Themenabenden geht es einmal um Pinnacle Studio 9, den Besonderheiten und versteckten Einstellparametern des Programms (Erwin Brauer) und rund um die DVD. Schneiden, brennen einer DVD, Besonderheiten, Eigenheiten, Qualität und Normen (Gunnar Adams,  Dr. Günther Koepke). Es gibt Zuhörer erfahren erstaunlich viele Neuigkeiten.

Gemeinsame Unternehmungen verteilen sich über das Jahr. Mops an der Eissporthalle ist wiederum Ort des Sommertreffs. Erwin Brauer organisiert eine Wanderung durch den „Dünnwald“. Das Weihnachtsessen im Restaurant „Alt Schlebuscher Treff“ ist gut besucht. Schmackhaftes Essen, angenehme Stimmung und ein schöner abgetrennter Raum sorgen für einen gelungenen Abend.

2006

Am 18. und 19. März 2006 findet das „Rheinische Landesfilmfestival“ des BDFA im Forum Leverkusen statt. Der Club ist mit sechs Filmen („Mein Traumschiff“ von Christa Adams, „Flug im London Eye“ von Gunnar Adams, „Die Karten werden neu gemischt“ von Karl Frohn, „Heinrich“ von Erwin Brauer, „Caritas 50 Jahre“ von einem Clubteam und „Natur Mensch Kunst“ ebenfalls von einem Filmerteam). Der Film von Erwin Brauer nimmt später auch am Bundesfilmfestival Familie teil.

Zahlreiche Filme sind auf mehreren Autorenabenden zu sehen. Die Filme und Bilder von Jutta Steffen begeistern vor allem wegen der Routen in besonders ungewöhnlichen Wandergebieten, beispielsweise in Grönland. Christa Adams fasst mit ihren Filmen fünf Jahre Mitgliedschaft im Film- und Video-Kreis zusammen. Ein besonderes Anliegen der Autorin ist das Andenken an die verstorbene Renate Dorweiler. Verwandte und Freunde von Renate sind anwesend.

Der Themenabend von Erwin Brauer befasst sich mit HDTV. Begriffe, Kürzel, Ausblicke und Kamerakauf stehen im Fokus der Ausführungen. Fazit: Sehr gute Bildqualität, die man (noch) nicht verarbeiten und normal wiedergeben kann. Auf jeden Fall ist ein  hoher finanzieller Aufwand erforderlich.

Erwin Brauer gibt seinen Rücktritt als Vorsitzender für das nächste Jahr bekannt. Er bedankt sich für die freundschaftliche Zusammenarbeit ausdrücklich bei allen Clubmitgliedern und stellt das ausgezeichnet gute zwischenmenschliche Klima im Club heraus. Er wünscht seinem Nachfolger, dass er dieses Klima nutzen kann um den Club in seinen selbst gestellten Aufgaben weiter zu bringen.

Mitglieder des Clubs besuchen den Kölner Club und nehmen dort an einem externen Kurs teil. Gastautor Manfred Riep bietet eine sehr eindrucksvolle Vorstellung.

Erwin Brauer organisiert eine Wanderung „Rund um Schlebusch“. Das Pfannkuchenhaus „Haus Ferger“ in Schlebusch ist Gastgeber für den Sommertreff. Die Beteiligung ist unerwartet groß, so dass fast Platzmangel herrscht. Das Clubleben schließt am Jahresende mit dem Weihnachtsessen im Restaurant „Alt Schlebuscher Treff“.

2007

Ein Führungswechsel beim FVK-Leverkusen steht an. Wolfgang Roth leitet ab dem 18. April 2007 offiziell den Club. Er löst Erwin Brauer ab, den seinerzeit Dr. Günther Koepke in den Vorstand geholt hat. Beide Vorgänger im Amt wollen ihn bei seiner neuen Aufgabe und den sich selbst gesetzten Zielen unterstützen. Verjüngung ist das wichtige Vorhaben, das es zu erreichen gilt. Der neue Vorsitzende, selbst gerade über 40 Jahre jung, hat realistische Vorstellungen und auch schon greifbare Erfolge. Erwartungsgemäß, da er einschlägige Erfahrungen bei Arbeiten im Medienbereich aufzuweisen hat. Als selbstständiger Medienfachmann kann er die Mitglieder anleiten und junge Menschen für unser Hobby begeistern. Die Clubmitglieder freuen sich auf eine erfolgreiche Zeit mit Wolfgang Roth.

Zum BDFA-Landesfilmwettbewerb in Wipperfürth reicht der Club drei Filme ein (Familie Joedicke: „Ein Spaziergang durch den Garten der Schmetterlinge“, Dr. Günther Koepke: „Blutspende“ und Familie Burgmer: „Vera Glaube“). Der zuletzt genannte Film wird später auf dem Bundesfilmfestival Familienfilm mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet.

An Clubabenden werden wieder zahlreiche Filme dargeboten. Karl Frohn stellt seinen Autorenabend unter das Motto „Ägypten einmal anders“, Reza Forghani zeigt „Impressionen aus dem Iran“ und Gerhard Beyer gestaltet einen „Super-8-Abend“ mit einer Reise zum Yukon“.

Der Club-Ausflug ist diesmal eine Wanderung in den Korallenwald, verbunden mit der Einkehr in die Malteser Komturei in Herrenstrunden.
Zum Sommertreff kehrt der Club in den Biergarten des Pfannkuchenhauses „Haus Ferger“ in Schlebusch ein. Es ist ein verregneter, aber gemütlicher Sommerabend mit Biergartenatmosphäre im Innenraum.
Das Weihnachtsessen findet dieses Jahr ebenfalls im Pfannkuchenhaus statt. Der Abend ist gut besucht, es herrscht eine gute Stimmung.

2008

2008 nehmen vier Filme am Landesfilmwettbewerb in Köln teil (Erwin Brauer: „Der Souk in Luxor“, Wolfgang Juch: „Die Büchsenmacher Familie Ern“, Ehepaar Burgmer: „Meine lieben alten Freunde“, Wolfgang Roth: „Liebe auf Umwegen“).

Der Arbeitskreis realisiert mit viel Elan und Ausdauer das Projekt „Albtraum Gesundheitsreform“.

Zwei Themenabende liefern eine Menge an Informationen. Erwin Brauer zeigt, wo Musik für Filme aus dem Internet zu laden ist und wie man selber Musik mit Magix machen kann. Die Herren Juch und Wischniewski stellen die Brunnen Roms vergleichend vor. Zu Gast ist Helmut Raatschen mit einem thematisch passenden Filmbeitrag.

Im Rahmen des Club-Ausflugs besichtigen die Teilnehmer die „Große Dhünntalsperre“ Dabringhausen und die Trinkwasseraufbereitungsanlage in Schürholz. Mittags kehrt man in der Pfannkuchenmühle in Dabringhausen ein.
An einem bewölkten, trockenen und gemütlichen Sommerabend findet der gut besuchte Sommertreff im Biergarten der Gaststätte „Kreuzbroich“ in Schlebusch statt.
Das Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen ist dieses Jahr Ort für das Weihnachtsessen. Das Treffen ist gut besucht. Gute Stimmung, sehr gutes Essen in einem schönen abgetrennten Raum mit Fenstern kennzeichnen einen gelungenen Abend.

2009

Der Club hat sich entschieden, das BDFA-Landesfilmfestival für fünf Jahre auszurichten. Dieses Jahr 2009 ist der Anfang der Serie. Als Veranstaltungsort steht das Forum in Leverkusen mit seinem kleinen Kinosaal zu Verfügung. Fünf Filme meldet der Club zum Wettbewerb (Erwin Brauer: „... mein Freund der Baum“, Wolfgang Juch: „Halloween 2008“, Ehepaar Burgmer: „Friede sei mit Dir Mahdia“, Wolfgang Roth: „Ein Stativ entsteht...“, Arbeitskreis Spielfilm: „Albtraum Gesundheitsreform“).

Durch entsprechende Anpassungen der Satzung im Vorfeld erkennt das Finanzamt Leverkusen dem Verein 2009 vorläufig die Gemeinnützigkeit zu.

Gunnar Adams demonstriert an einem Themenabend Effekte in der Timeline von Adobe Premiere Pro (Videoschnitt-Software).

Wolfgang Roth organisiert Workshops mit Ausflügen nach Altenberg und in das Papiermuseum nach Bergisch Gladbach. Beide Ereignisse werden mit Kameras begleitet und es entstehen zwei dokumentarische Filme.

Günter Bölts organisiert einen Club-Ausflug ins Neandertal bei Mettmann.
Karl Frohn lädt zum Sommertreff in seinen Garten ein. Es ist ein bewölkter, trockener und gemütlicher Sommerabend in Biergartenatmosphäre mit einer Sondervorführung von Filmen aus Australien. Fast der ganze Club ist anwesend.
Das Weihnachtsessen wird wie im Vorjahr im Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen eingenommen. Es ist ein gut besuchter gelungener Abend mit guter Stimmung und sehr gutem Essen.

2010

Der Club richtet 2010 zum zweiten Mal hintereinander das BDFA-Landesfilmfestival der Region Köln im Forum Leverkusen aus. Vier Filme gehen ins Rennen (Erwin Brauer: „Ein Dorf lebt Mittelalter“, Wolfgang Juch: „Weihnachtsplätzchen für Tante Erika“, Reza Forghani: „Komm laß uns...“, Heiko Jack (externe Einreichung): “Xcuse me). Der zuletzt genannte Film nimmt an der DAFF in Krefeld teil.

Informative clubinterne Veranstaltungen ereignen sich im Jahresverlauf. Ein Themenabend von Gunnar Adams beschäftigt sich mit der Handhabung des Schnittsystem Adobe Premiere CS4 bei Multi-Kamera-Aufnahmen. Dr. Günther Koepke berichtet von Live-Aufzeichnungen und ihren Tücken. Frank Nussbaum und Alfred Mayer informieren über Casablanca Enterprise  Auf einem Autorenabend stellt Karl Frohn Australien pur und intensiv filmisch dar.

Angehörige und Freunde sind wieder zu Unternehmungen eingeladen. Der Club-Ausflug führt ins Freilichtmuseum Lindlar. Günter Bölts organisiert Anreise, Museumsbesuch, Mittagessen und den Spaziergang.
Treffpunkt für das das Weihnachtsessen ist wiederum das Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen. Eine gemütliche Runde mit guter Stimmung verbringt die Zeit in der Kaminecke. Das Essen ist wie gewohnt sehr gut.

2011

Der Club ist 2011 abermals Ausrichter des Landesfilmfestivals der Region Köln. Veranstaltungsort ist wiederum das Forum in Leverkusen, das mit seinem Kinosaal die besten Voraussetzungen für Filmvorführungen hat. Eine clubinterne Vorauswahl bestimmt fünf Filme für die Teilnahme (Reza Forghani: „Geben und Nehmen“, Ekaterina und Hubertus Burgmer: „Mein Bauernjahr“, Wolfgang Roth: „Leverkusen begeistert“, Wolfgang Roth: „Trau, Schau, Wem...“ und Felix Roth (externe Einreichung.): “Altenberg“).

In diesem Jahr steht die Neuwahl des Vorstandes an. Gemäß der Satzung ist der Vorstand alle drei Jahre neu zu bestimmen. Das Wahlgremium bestätigt Wolfgang Roth als Vorsitzenden, alter und neuer Kassenwart wird Rainer Adolphs und Gunnar Adams erhält erneut den Posten des Technikbeauftragten.

Die Schleiferei Wipperkotten in Leichlingen ist Ziel des diesjährigen Club-Ausflugs. Die gesamte Organisation liegt dabei in den bewährten Händen von Günter Bölts (Anreise, Museumsbesuch, Mittagessen, Spaziergang und Kaffeetrinken).

Der Club trifft sich zum Weihnachtsessen im Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen. Es ist eine gemütliche Runde mit guter Stimmung und sehr gutem Essen. Insgesamt ist es ein ruhiger Abend.

2012

Die Ausrichtung des BDFA-Landesfilmfestivals der Region Köln 2012 liegt wieder in der Verantwortung des FVK. Der Club reicht fünf Filme ein (Lothar Dobrodt: „BuGa 2011“und „Trulli-Faszination“, Karl Frohn: „Wandern im ... Paradies“, Ingrid und Gerhard Joedicke: „Trümmelbachfälle“ und Norman Hesse: “Blind Date“ (externe Einreichung)).

Autorenabende sind auch dieses Jahr Bestandteil des Clublebens. Lothar Ulbrich zeigt alte Filme und Karl Frohn entführt uns filmisch nach Australien in das Gebiet westlich und östlich von Alice Springs.

Mehrere Themenabende sind Bestandteil des diesjährigen Clubprogramms. Dr. Günther Koepke widmet sich dem Thema Filmanalyse und zwei Filmthemenabende beschäftigen sich mit Tierfilmen und Hochschulfilmen.

Clubmitglieder, Angehörige und Freunde treffen sich wiederum zu geselligen Unternehmungen. Der Club-Ausflug geht zur Müngstener Brücke in Solingen. Günter Bölts organisiert Anreise, Führung, Mittagessen und Spaziergang.
Ort des Sommertreffs ist der Biergarten der Gaststätte „Kreuzbroich“ in Leverkusen.
Gastgeber für das Weihnachtsessen ist das Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen. Es ist eine gemütliche Runde mit guter Stimmung bei einem vorzüglich mundenden Essen.

2013

Im Jahr 2013 richtet der Club zum fünften Mal hintereinander das BDFA-Landesfilmfestival der Region Köln im Forum Leverkusen aus. Der Club ist mit sechs Filmen beteiligt (Ekaterina Burgmer und Hubertus Burgmer: "Ich bin die Eine", Karl Frohn: "Birdsville", Karl Frohn: "Putzteufel", Lothar Dobrodt: "Ein Drehtag", Lothar Dobrodt und Wolfgang Roth: "Bürgerbus Leichlingen" und Wolfgang Roth: "72 sek_hund.1")

Im Mai 2013 stirbt Dr. Günther Koepke.

Interessantes und Nützliches vermitteln Clubmitglieder auf Themenabenden. Wolfgang Roth referiert zu Tiefenschärfe, Schärfenverlagerung und Achsensprung. Praktische Übungen begleiten seine Ausführungen und festigen das Wissen bei den Teilnehmern.
Frank Nussbaum erklärt an einem Clubabend sein Kamera-Stabilisierungssystem, bestehend aus einer Kombination aus Schwebestativ und einer Weste mit Jib-Arm. Informationen zur historischen Entwicklung und theoretischen Erklärungen zur Funktionsweise ergänzen sich mit praktischen Übungen zu einem eindrucksvollen Vortrag.

Auf einem externen Vortrag in Köln bei den Kölner Filmern trägt Manfred Riep seine Erfahrungen zur Filmgestaltung vor. Theorie und zahlreiche praktische Beispiele veranschaulichen sein Thema.

Ein TV-Schnupperkurs unter professioneller Anleitung von der Landesanstalt für Medien gibt den Teilnehmern Einblicke in die praktische Arbeit von Fernsehjournalisten.

Wie gewohnt, treffen sich Clubmitglieder mit Angehörigen und Freunden zu geselligen Ereignissen. Das Sommertreffen mit Talk ist wieder im Biergarten der Gaststätte „Kreuzbroich“. Der Sommerausflug geht zur Insel Grafenwerth in Bad Honnef und das Jahr klingt mit dem Nikolaus-Essen im Restaurant „Haus am Park“ in Leverkusen aus.

 2014

Im Jahr 2014 steht die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes an. Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung bestätigen Wolfgang Roth als Vorsitzenden und Rainer Adolphs als Kassenwart in ihren bisherigen Ämtern. Frank Nußbaum übernimmt von Gunnar Adams den Posten des Gerätewartes.

Zu Jahresbeginn bestimmt der Club in einem internen Wettbewerb die Filme, die in diesem Jahr am Landesfilmfestival der Region Köln teilnehmen sollen.

Lothar Dobroth befasst sich in einem Vortrag mit den Vorbereitungsarbeiten zu einem Film. Recherchearbeiten, Filmaufnahmetechnik und Filmschnitt sind zentrale Themen seiner Ausführungen.

Zu dem diesjährigen Landesfilmwettbewerb des BDFA in Jülich reicht der Club vier Filme ein ("Iguaçu - Das große Wasser" von Günter Bölts, "von AS nach As" von Karl Frohn, "Fauler Grieche!!! (Poseidonnas)" von Frank Nußbaum und "Unser Ort: Leverkusen" von einem clubübergreifenden Filmerteam. Die Filme erhalten zwei Teilnahmeurkunden und zwei dritte Plätze.

Quellen:

Dr. Günther Koepke, Erwin Brauer, Dr. Horst Burdt, Wolfgang Roth, Vereinsregister des Amtsgerichts Leverkusen, Rainer Adolphs, Hans Steingass


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